Skywheelers verlieren mit 43:71 beim Meister

Bis wenige Minuten vor Spielbeginn beim Meister in Wetzlar hofften die Skywheelers auf die sehnsüchtig erwartete Freigabe für ihren Neuzugang Nat Craig. Doch schließlich sollte eine Panne beim britischen Verband diese verhindern und Craig wieder die Zuschauerrolle bescheren.

Doch auch mit Nat Craig wäre die Aufgabe beim RSV Lahn-Dill eine schwere geworden. Erschwerend kam hinzu, dass man auch auf den 2. Neuzugang Miller verzichten musste, der im Rahmen seiner Doppellizenz für seinen Heimatverein zeitgleich antrat.

 

Woran es auch immer gelegen haben mag, die Skywheelers erwischten keinen guten Start in das Auswärtsspiel. Insbesondere in der Offensive der Skywheelers war viel Sand im Getriebe. Katastrophale 18 % Trefferquote standen nach der ersten Halbzeit für die Hessen zu Buche. "Mit der Quote kann man einfach keine gute Figur in einem Spiel abgeben." so Trainerin Schratz. Denn Chancen boten sich für die Frankfurter durchaus. Aber auch einfache Chancen konnte man nicht nutzen und machte es damit den Gastgebern recht leicht zum Ende des ersten Viertels mit 21:7 zu führen. An den Schwierigkeiten der Skywheelers sollte sich auch im 2. Viertel wenig ändern.

Positiv konnte man der Begegnung abgewinnen, dass die Defensive sich vergleichsweise geordnet zeigte. "In der Defense war die Leistung in Ordnung, es war sehr schade, dass wir offensiv uns als viel zu wenig treffsicher erwiesen habe." so Schratz. Mit dem Rückstand von 17:41 zu Halbzeit waren dann aus Frankfurter Sicht auch schon alle Messen gesungen. Der Meister hatte mit einer 55 % Trefferquote gezeigt, wie man offensiv erfolgreich agieren kann.

In der 2. Halbzeit konnte man dann aus Skywheelers Sicht die Begegnung ein wenig ausgeglichener gestalten, ohne den Meister nochmal ernsthaft in Gefahr zu bringen. Wobei man sich auf Frankfurter Seite auch keinen Sand in die Augen streute: "In der 2. Halbzeit wurde auf Wetzlarer Seite durchgewechselt, sodass wir das Ergebnis der 2. Spielhälfte auch nicht überbewerten." so Kapitän Lehmann. Am Ende musste man sich mit 43:71 deutlich geschlagen geben und richtete den Blick schon wieder nach vorne. Am kommenden Samstag gastiert Köln bei den Skywheelers und hat mit Patrick Anderson vermutlich einen der weltbesten Spieler im Kader. Dennoch sieht man sich auf Frankfurter Seite bei einer besseren Trefferquote durchaus in der Lage, gegen diesen Gegner etwas ausrichten zu können.

Besser als die erste Vertretung aus Frankfurt konnte das Zweitliga-Team seine Aufgabe in Wetzlar lösen. Mit 68:59 verließ man die August-Bebel-Halle und konnte gegen die Zweitvertretung des Meisters die Punkte entführen.

RSV Lahn-Dill - Mainhatten Skywheelers 71:43 (21:7/41:17/61:31)

Frankfurt: Kress (12), Wolk (8), Hengst (7), Kahsai (6), Lehmann (6), Sznabel (2), Wycisk (2), Schratz

 
4 Nations Pre Tournament
Tabelle
Pos.
Team
Spiele
Punkte
1
Lahn-Dill 18
34:2
2
Zwickau
18
30:6
3
RSB Thüring. 18
26:10
4
München 18
24:12
5
Skywheelers 18
20:16
6

Trier
18

18:18
7

Köln
18

14:22
8
Jena
18
8:28
9
Salzburg 18
4:32
10
Hannover
18
2:34

 


PlayOffs
Abstiegsplatz