Die Bullen kommen – Skywheelers greifen in den Abstiegskampf ein
Nach dem mit einem Punkt verlorenem Spiel in Trier haderten die Skywheelers mit den Schiedsrichtern. Für das letzte Heimspiel der Saison wünscht man sich konsequente Schiris, denn am Samstag (17, Franz-Böhm-Schule) erwarten die Skywheelers die Belgier von St. Vith, die einen sehr körperbetonten Basketball spielen.
Die belgischen Gäste sind für ihre zum Teil sehr harte Spielweise bekannt. Zu Hause meist von 300 und mehr Zuschauern angefeuert, hat sich ihr spezieller Stil mit der Zeit entwickelt.
Und das Spiel bietet eine gewisse Brisanz. Sollten die Skywheelers am Ende der Begegnung als Sieger daraus hervorgehen, besiegeln sie wahrscheinlich auch das Schicksal der Roller Bulls St. Vith. Die Zuschauer können eine von viel Kampf gezeichnete Begegnung erwarten. Die Gastgeber sollten diese Begegnung ernst nehmen, auch wenn sie weder mit Abstieg noch mit der Meisterschaft etwas zutun haben. Am Ende der Bundesliga–Saison gilt es für das Team, den treuen Fans noch einen Sieg zu schenken, damit sie am 02./03. April wieder in die Halle kommen, um die Mannschaft beim FINAL FOUR zu unterstützen
Die Belgier gelten als eine Mannschaft, deren rustikale Gangart in der ganzen Liga bekannt ist. Daher hat Trainerin Schratz ihr Team auf ein körperbetontes Spiel eingestellt. Die schnellen und physisch starken Center Boterberg und van Houcke müssen die Skywheelers aus der eigenen Zone heraushalten. Aber auch von Außen verfügen die Belgier in der deutschen Liga mit Mounir Moujoud über einen starken Schützen.
Nicht mehr zur Verfügung steht den Bulls seit Beginn der Rückrunde Six Tanguy. Der starke Distanzschütze hat das Team mit unbekanntem Ziel verlassen. Möglicherweise greifen die Hessen auf ein probates Mittel gegen die Belgier zurück, den Einsatz der Ganzfeldpresse. Allerdings greifen auch die Belgier gerne zu diesem taktischen Mittel, um ihren Gegner in Bedrängnis zu bringen. Sicherlich fehlen wird den Bulls in dieser schwierigen Situation ihr Heimpublikum. Dieses feuert sein Team immer frenetisch an und treibt die Mannschaft immer wieder zu besonderen Leistungen. Nun aber steht man im 2. Jahr RBBL am Scheideweg. Mit einer Niederlage ist ein Abstieg für die Bulls kaum noch zu verhindern. Lachender Dritter könnten in diesem Fall die Jena Caputs werden, die davon profitieren würden. Daher kann man sich unschwer ausrechnen, dass in Thüringen kräftig die Daumen gedrückt werden.
Die Skywheelers wollen sich nach den weniger erfolgreichen Spielen der letzten Zeit auf jeden Fall mit einem Sieg von ihrem Publikum verabschieden.
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