Zwei Spiele ohne VIER – zwei NiederlagenAusgerechnet beim Doppelspieltag der 2.Rollstuhl-Basketball Bundesliga musste die II. Mannschaft der Skywheelers aus unterschiedlichen Gründen auf vier Asse verzichten. Ausgerechnet die erfolgreichsten Scorer – Johannes Hengst und Bernd Hofscheier – sowie die Stammspieler Anna-Maria Müller und Tibor Breinersdorfer standen Coach Horst Lozar gegen den Spitzenreiter aus Salzburg und die wieder erstarkten Ravensburger nicht zur Verfügung.Die Österreicher wollten den Hessen zeigen, dass ihre einzige Niederlage in Frankfurt ein bedauerlicher Betriebsunfall war. Die ersatzgeschwächten Gäste hielten im 1. Viertel noch dagegen – das 16:12 war erträglich. Bis zur Halbzeit wehrten sich die Skywheelers noch ganz erfolgreich – ein 31:26 ließ noch alles offen. In der 2. Halbzeit funktionierte die Pressdeckung der Gastgeber immer besser. Der Mannschaft von Kapitän Peter Röder fehlten die schnellen Spieler sehr, die durch ihre Schnelligkeit gegen diese Defence erfolgreich sein könnten. So stand es vor dem letzten Viertel 60:35 – und am Ende hatten die Gastgeber mit dem 83:52 den direkten Vergleich für sich entschieden. Es wehrten sich tapfer: S.Bleifuss 14 Punkte, H. Friedrich 10, C. Spitz 8, S. Arnold 6, J. Hecker 5, P. Röder 5, N. Neuroth 4, A. Briesmann 24 Stunden nach diesem Spiel traf man auf den ‚Nachbarn’ (Entfernung knapp 300 km) Ravensburg, die ebenfalls im Hinspiel bezwungen werden konnten. Auch hier hatte das Aufgebot im Spiel ohne Vier keine reelle Chance. Die Gastgeber setzten gegen die etwas langsame Frankfurter Truppe ebenfalls auf Pressdeckung, gegen die unser Team sich schwer tat. (Zitat H. Lozar:’ Das müssen wir wohl noch weiter im Training üben’) Kurz vor der Halbzeit hatten die Skywheelers ihre beste Phase. Binnen zwei Minuten wurde durch neun Punkte in Folge aus einem 29:18 ein 29:27. Die restliche Zeit nutzten die Gastgeber zum 37:29. Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Geschehen nicht. Die Frankfurter gaben zwar nicht auf, doch an einen Sieg konnte nach wenigen Minuten der 2. Halbzeit keiner mehr glauben. Der Sieg der Ravensburger fiel zwar mit 72:51 deutlich aus – doch im direkten Vergleich hat unser Frankfurter Team Mit 114:111 die Nase vorn. Das würde bei gleicher Punktzahl am Saisonende bedeuten: Hessen vorn . Silke Bleifuss war erneut Top-Scorerin mit 16 Punkten, diesmal gefolgt von Peter Röder (12). |