Ein offener SchlagabtauschIn der 2. Bundesliga wird ein äußerst spektakulärer Basketball gespielt – ganz nach dem Geschmack der Zuschauer. So gewannen die Skywheelers IIin München mit 84:73. ‚Defence’ war ein Fremdwort für die beiden Kontrahenten. Horst Lozar, Trainer der Frankfurter, auf die Frage, welche Erkenntnisse ihm dieses Spiel gebracht hat: “26 Punkte mussten wir in einem Viertel schlucken; das ist zuviel!“ Sein Resümee war insgesamt aber doch freundlich. Lozar ließ wie in der letzten Begegnung die ersten Fünf unverändert: Annegrit Briesmann, Heike Friedrich (9), Johannes Hengst (25), Silke Bleifuß (18) und Peter Röder (4) sorgten dafür, dass die Münchner von Beginn an zurück lagen. Der Vorsprung war in der ersten Hälfte nie beruhigend hoch – aber die Gäste gingen mit einer 44:40-Führung in die Halbzeitpause. Im 3. Viertel gelang den Münchnern mit 61:61 der Ausgleich, doch sie schafften es nicht, die Führung zu übernehmen. Mit Stefan Markus hatten die Bajuwaren den erfolgreichsten Schützen (36) in ihren Reihen, doch bei den Siegern punkteten (fast) alle. Oldie Bernd Hofscheier (15) und Anna-Maria Müller (6) sorgten dafür, dass die Punkte nicht nur von den ‚Langen’ erzielt wurden. Vier Minuten vor dem Ende der attraktiven Begegnung wurde es noch einmal etwas kritisch für die Hessen. Der Vorsprung von 13 Punkten veranlasste den Trainer, den Reservisten Einsatzzeiten zu geben. Die Münchner kamen zu acht Punkten in Folge, doch nach einer erneuten Umstellung hielten die Skywheelers 6:0 Punkte dagegen zum Endstand von 84:73. Auch Sebastian Arnold (2) brachte die von ihm gewohnte solide Leistung, und die jungen Spieler Christoph Spitz, Tibor Breinersdorfer sowie Jan Niklas Neuroth (5) werden von Spiel zu Spiel sicherer in ihren Aktionen. Erwähnenswert auch die Freiwurfquote: 16 von 23 Versuchen waren erfolgreich – wobei die beiden Top-Scorer J. Hengst (7/7) und S. Bleifuß (4/4) 100 % erreichten Auch zu den nächsten drei Begegnungen müssen die Frankfurter reisen – Salzburg, Ravensburg und Gotha sind die Gegner, bevor am 19. März die Saison mit dem Heimspiel gegen Heidelberg abgeschlossen wird. |