Knappe 59:66-Niederlage in MünchenMit dem bekannt kleinen Kader aber durchaus optimistisch waren die Skywheelers am Samstag nach München gereist. Die zweite Vertretung hatte mit einem 84:73 gegen die zweite Mannschaft der Bayern vorgemacht, "wie es geht". Ziel von Trainerin Schratz war es mit den Skywheelers die beiden Langen aus München aus dem Spiel zu nehmen. Benjamin Ryklins und Ben Dörings Kreise sollten eingeengt werden, um Sand in das Getriebe der Bayern zu bringen.Doch die Skywheelers taten sich von Beginn an schwer, an die guten Verteidigungsleistungen der letzten beiden Spiele anzuknüpfen. "Wir waren immer ein wenig zu spät dran bzw. nicht nah genug an unseren Gegenspielern" so analysierte Schratz nach dem Spiel. Dies führte im ersten Viertel dazu, dass die Gäste von Beginn an einem Rückstand hinterher eilten. Ein erstes Ausrufezeichen setzte Sebastian Magenheim für die Gastgeber als er in der 3. Minute einen Dreier zum 8:6 in der Frankfurter Reuse versenkte. Die Gäste zeigten sich ein wenig beeindruckt und gestatteten den Bayern im Anschluss einen 6:0-Lauf (14:8). Danach fing man sich wieder ein wenig und konnte bis zum Viertelende wieder ein wenig vom Vorsprung der Gastgeber abknabbern (18:14). Ähnlich verlief nun das zweite Viertel. Die Skywheelers ließen wie schon im ersten Viertel zu viele Punkte in der eigenen Zone zu, da die Defense sich als zu löchrig erwies. Auf Münchener Seite verstand es insbesondere Magenheim, die sich bietenden Lücken zu nutzen. Schlussendlich sollte er mit 30 Punkten Topscorer der Begegnung werden. Das zweite Viertel gestalteten die Hessen vom Ergebnis her ausgeglichen, konnten aber in der Defense nicht überzeugen. Zur Halbzeit lag man unverändert mit 4 Punkten zurück (30:26). Im 3. Viertel änderte sich wenig. Die Hessen konnten einfach nicht ausgleichen und gestatteten den Gastgebern den weiteren Ausbau ihres Vorsprungs. In der 4. Minute des Viertels lag München mit 38:30 in Front. Zwei erfolgreiche Halbdistanzschüsse von Wolk konnten wieder auf 38:34 verkürzen. Insgesamt lief das Offense-Spiel der Frankfurter zum größten Teil über Wolk und Kress und war damit für die Bajuwaren recht leicht auszurechnen. Und so gelang es ihnen zum Viertelende den Vorsprung auf 51:44 auszubauen. Im letzten Viertel sollten die Zuschauer dann eine Begegnung erleben, die erst in den letzten zwei Minuten entschieden wurde. Nachdem die Skywheelers mit 11 Punkten zurücklagen (2. Minute 55:44), sahen die Münchener Fans ihr Team schon auf der Siegerstraße. Doch die Hessen kämpften und verkürzten bis zur 6. Minute wieder auf den bekannten 4-Punkte-Rückstand (55:51). Das Spiel wogte nun hin und her. Als dann in der vorletzten Spielminute der Rückstand auf 3 Punkte schrumpfte (60:57), hofften die Skywheelers darauf, dem Spiel noch die gewünschte Wende geben zu können. Aber ein Fehlversuch unter dem bayerischen Korb und ein anschließender Fast-Break mit Foul durch die Hessen sollte die Hoffnungen zunichte machen. Ben Döring versenkte seine beiden Freiwürfe zum 62:57 und brachte die Gäste damit in Zugzwang. Ein schnell abgeschlossener Drei-Punkte-Versuch fand das Ziel nicht. Um die Uhr zu stoppen foulten die Frankfurter sofort wieder. Magenheim konnte einen der beiden Freiwürfe nun verwandeln (63:57) und besiegelte das Schicksal der Gäste. Schlussendlich musste man den verdienten Sieg der Bayern mit 66:59 anerkennen. Wolk (27), Kress (20), Lehmann (6), Wycisk (4), Hengst (2), Kahsai, Sznabel, Schratz |