Skywheelers gewinnen gegen Jena Caputs mit 50:39

Eine herbe Nachricht mussten die Skywheelers bereits vor dem Hochball zur Bundesligapartie gegen die Caputs aus Jena verdauen. Topscorer Sebastian Wolk musste sich mit einer Virusinfektion krank melden und stand für das Spiel nicht zur Verfügung. Daher fragte Trainerin Schratz bei der Zweitvertretung der Skywheelers Unterstützung nach. Für das Spiel gegen Jena stellten sich dann die Routiniers Heike Friedrich und Bernd Hofscheier zur Verfügung. Für die Unterstützung war Schratz dankbar, weil so für den Fall eines Foul-Troubles vorgesorgt war. Außerdem zog die Erkrankung von Sebastian Wolk nach sich, dass Johannes Hengst in die Starting Five aufrückte und seinen Center-Kollegen vertrat.

Wie unter den Voraussetzungen kaum anders zu erwarten, lief das Spiel ein wenig zäh an. Das Hauptaugenmerk der Skywheelers galt zu Spielbeginn die Defense. Mit einer aggressiven Pressdeckung versucht man, den Spielfluss der Thüringer im Keim zu ersticken. Dies sollte gelingen, man ließ nur 12 Gästepunkte zu. Allerdings war in der Offensive der Hessen auch Sand im Getriebe. Viele gute Chancen blieben ungenutzt, sodass die Führung nach dem ersten Viertel überschaubar ausfiel (17:12). Auch dass 2. Viertel bot wenig Feinkost für die Zuschauer. Das Viertelergebnis von 10:7 spricht in dieser Beziehung Bände. Positiv für die Gastgeber war, dass man das Spiel im Griff hatte.
Auch im 3. Viertel behielten die Gastgeber das Ruder in der Hand. Allerdings war weiterhin eine zerfahrene Begegnung zu beobachten, bei der die beiden Kontrahenten einige gute Chancen unter dem gegnerischen Korb ungenutzt ließen. Den Wirkungskreis des österreichischen Nationalspielers Hayirli konnte man wie geplant gut einengen und ließ lediglich 8 Punkte in Summe von ihm zu. Den sich zum Teil daraus ergebenden Platz konnte der ehemalige Frankfurter Albrecht nutzen und mit 12 Punkten überzeugen. Dennoch stand am Ende des Viertels eine 40:29-Führung der Skywheelers.

Diese ließen im letzten Viertel nun nichts mehr anbrennen. Die Thüringer mühten sich zwar noch nach Kräften, konnten dem Spiel aber keine entscheidende Wende mehr geben. Auf Frankfurter Seite machte sich zwar eine wenig Müdigkeit nach dem intensiven Spiel in der Defense breit, aber mehr als ein Unentschieden (10:10) gestattete man den Caputs nicht. Am Ende stand ein glanzloser Arbeitssieg der Skywheelers (50:39), der die minimalen Play-Off-Chancen am Leben erhält. Dennoch zeigte sich Coach Schratz nicht ganz unzufrieden: „Das war heute sicherlich keine so gute Leistung wie in Köln. Allerdings ist Sebastian Wolk ein wichtiger Spieler für uns, dessen Fehlen wir kompensieren konnten. Die Einstellung der Mannschaft hat gestimmt. Gefreut hat mich, dass Johannes Hengst einen guten Job in dem Spiel gemacht hat.“

Hengst (18), Kreß (18), Lehmann (8), Kahsai (2), Sznabel (2), Wycisk (2), Friedrich, Hofscheier, Schratz

 
4 Nations Pre Tournament
Tabelle
Pos.
Team
Spiele
Punkte
1
Lahn-Dill 18
34:2
2
Zwickau
18
30:6
3
RSB Thüring. 18
26:10
4
München 18
24:12
5
Skywheelers 18
20:16
6

Trier
18

18:18
7

Köln
18

14:22
8
Jena
18
8:28
9
Salzburg 18
4:32
10
Hannover
18
2:34

 


PlayOffs
Abstiegsplatz