Klare 51:91-Heimniederlage für die Skywheelers im Hessenderby

Schon vor dem Spiel gegen den RSV Lahn-Dill hatten die Skywheelers eine schlechte Nachricht zu verdauen. Der englische U-22 Nationalspieler Nat Craig steht den Hessen ab sofort nicht mehr zur Verfügung.

Aufgrund einer schweren Erkrankung eines Familienmitglieds bat der Engländer darum, länger in seiner Heimat bleiben zu können. Diesen Wunsch konnte ihm Manager Fontaine nicht abschlagen. „Da aber eine Rückkehr erst im Laufe des Februars keinen Sinn für beiden Beteiligten machte, haben wir uns darauf verständigt, die Zusammenarbeit für diese Saison zu beenden“ so Manager Fontaine. Weiterhin verzichten muss man weiterhin auf Florian Miller, der aufgrund diverser Prüfungen im Rahmen seines Studiums vorerst nicht zur Verfügung steht.

Einige positive Nachrichten konnte Manager Fontaine dennoch vor dem Spiel verkünden. Frankfurt wird gemeinsam mit Wetzlar Landesleistungszentrum im Rollstuhlbasketball und außerdem haben die Skywheelers den Zuschlag für die Ausrichtung des Final Four am 02. und 03. April erhalten. Außerdem durfte er zur Halbzeit einen neuen Mannschaftsbus durch die Hans-Magiera-Stiftung vertreten durch Frau Gisela Magiera als Unterstützung für die Arbeit der Skywheelers auch im Jugendbereich entgegen nehmen.

Damit bewendeten sich aber die guten Nachrichten der Skywheelers. Denn der Start gegen den hessischen Erzrivalen geriet zum Rohrkrepierer. Nach 5 Minuten sah man sich einem 2:11 Rückstand gegenüber. Paye und Serio wirbelten nach Belieben durch eine löchrige Skywheelers-Defense und schraubten gemeinsam mit Dirk Köhler den Vorsprung zur Viertelpause auf 3:25. Ein ernüchterndes Ergebnis für die Skywheelers.

Immerhin ließ man den Kopf nicht hängen und ging gegen die Gäste, die nun gewechselt hatten, aggressiv in das 2. Viertel. Nun war der Korb endlich nicht mehr wie vernagelt und die Skywheelers kamen über Sebastian Wolk besser ins Spiel. Nun schien der Faden beim RSV ein wenig zu reißen. Bis auf 21:34 kämpften sich die Skywheelers 2 Minuten vor der Halbzeit heran. Doch ein 8:0-Lauf der Gäste sorgte für einen weiterhin klaren 21:42 Rückstand zur Halbzeit.
Das 3. Viertel konnten die Skywheelers ausgeglichen gestalten, ohne den Favoriten ins Wanken zu bringen. Bei einem 43:64 ging es in das Abschlussviertel. Als dann aber bereits nach 2 Minuten Sebastian Wolk mit seinem 5. Foul bei m 45:70 das Feld verlassen musste, schienen bei den Skywheelers aus unerfindlichen Gründen alle Dämme zu brechen. Nun folgte ein 16:0-Lauf für den RSV und am Ende gab es für die Gastgeber eine mehr als deutliche 51:91-Niederlage gegen den Meister.


Mit diesem Ergebnis konnte Trainerin Schratz nicht zufrieden zu sein: „Wir haben uns viel zu sehr übertölpeln lassen und müssen uns eingestehen, dass es uns an Geschwindigkeit gefehlt hat. Hieran müssen wir intensiv arbeiten, wenn wir im Pokal-Halbfinale gegen den gleichen Gegner eine bessere Figur abgeben wollen. Positiv war immerhin, dass wir im 2. und 3. Viertel gut dagegen gehalten haben."

Wolk (24), Wycisk (10), Kahsai (6), Kress (6), Lehmann (5), Hengst, Schratz, Sznabel

 
4 Nations Pre Tournament
Tabelle
Pos.
Team
Spiele
Punkte
1
Lahn-Dill 18
34:2
2
Zwickau
18
30:6
3
RSB Thüring. 18
26:10
4
München 18
24:12
5
Skywheelers 18
20:16
6

Trier
18

18:18
7

Köln
18

14:22
8
Jena
18
8:28
9
Salzburg 18
4:32
10
Hannover
18
2:34

 


PlayOffs
Abstiegsplatz