Skywheelers gewinnen Pokalviertelfinale mit 73:61
Am vergangenen Samstag beschlossen die Mainhatten Skywheelers das Jahr 2010 mit einem Sieg im Pokalviertelfinale gegen die Rolling Devils. Ein Team, wie die Hessen feststellen durften, das durchaus Bundesligaqualität hat.
Schwer tat man sich auf Frankfurter Seite lange mit dem Gegner aus der Pfalz. Wobei man die Aufgabe nicht auf die leichte Schulter genommen hatte. Denn man wusste um die Qualitäten von Spitznagel und Co. Aber wie es oft in Pokalspielen ist: der Underdog legt alle Energie in das Spiel und der Favorit glaubt, mit gebremstem Schaum zum Ziel zu kommen. So sahen die engagierten FCK-Fans ein enges erstes Viertel, das durch einige Fehler auf hessischer Seite geprägt war. Wenig erstaunlich war es daher, dass man nur mit 15:12 zur Viertelpause führte. Im zweiten Viertel legte der Favorit dann ein wenig nach. Insbesondere Sebastian Wolk kam unter dem Korb besser ins Spiel. Dennoch gestattete man den Rolling Devils zu viele einfache Körbe in der eigenen Zone. Denn die Pressverteidigung wurde nicht in der nötigen Konsequenz gespielt. Schließlich ging es mit einer 37:29-Führung in der Pause. Im dritten Viertel gelang es den Skywheelers nun ein wenig besser das eigene druckvolle Spiel durchzusetzen. Vor allem Johannes Hengst gelang es in diesem Viertel, sich immer wieder gut in Szene zu setzen. Mit einer 58:40-Führung und dem Gefühl, das Spiel nun „im Sack zu haben“ ging es in das Schlussviertel. Hier zeigten sich die Gäste nun wieder von ihrer weniger konzentrierten Seite und gaben das Viertel mit 15:21 ab. Unter dem Strich stand aber ein zu keiner Zeit gefährdeter 73:61-Sieg der Skywheelers und die Gastgeber konnten zurecht erhobenen Hauptes das Feld verlassen. Zufrieden äußerte sich Coach Schratz: „Auch wenn wir heute eher Hausmannskost geboten haben, haben wir das Spiel sicher nach Hause gebracht. Und dass wir das Final Four erreicht haben, ist für uns auf jeden Fall schon ein Erfolg. Dort wartet nun der RSV Lahn-Dill auf uns, gewiss keine einfache Aufgabe.“ Zufrieden zeigte sich auch Manager Fontaine: „Nach unserem Sieg haben wir den Zuschlag für die Ausrichtung des Final Fours erhalten. Darüber freue ich mich sehr, denn dies können wir wieder gut für die Werbung in eigener Sache als auch für unseren Sport nutzen.“ Das Final Four findet am 02. und 03.04.2011 statt.
Wolk (23), Hengst (16), Kress (13), Lehmann (11), Kahsai (6), Craig (2), Schratz (2), Wycisk
|