Tristesse bei den Skywheelers nach 66:78 Niederlage gegen Trier

Mit hängenden Köpfen fuhren die Spieler der Skywheelers am Samstag um 18:47 vom Platz. Nunmehr mit der 5. Niederlage in dieser Saison im Gepäck läuft die bisherige Saison bisher wenig erfolgreich für die Hessen. Dabei sah es zu Spielbeginn so aus, als ob die Voraussetzungen für einen Erfolg gegen die Dolphins aus Trier gegeben wären. Denn Trainerin Schratz hatte alle Spieler nach diversen Erkrankungen und Verletzungen an Bord.

Auch der Start in das Spiel war sehr gut. Wie erhofft konnte man die eigene Schnelligkeit in Form zügig vorgetragener Angriffe in Korberfolge ummünzen. Im Verlauf des Viertels tat man sich dann aber zusehendes schwerer, diese Linie kontinuierlich umzusetzen. Denn Basis für das schnell aufgezogene Spiel der Gastgeber war eine gute Defense, die über Ballgewinne mit einer guten Transition zum Erfolg führte. Hier zeigte man auf hessischer Seite aber von Beginn an Unkonzentriertheiten, die es den Gästen von der Mosel erlaubten, immer den Anschluss zu halten. Dennoch gingen die Frankfurter mit einer 21:19-Führung in die Viertelpause.

Doch schon im zweiten Viertel erwies sich, wie fragil das Gebilde der Skywheelers in dieser Saison ist. Denn den Beginn des Viertels verschlief man total und musste die Gäste auf 21:25 in Führung gehen lassen. Immer wieder war es Gästecenter Passiwan, der trotz besonderer Aufmerksamkeit durch die Skywheelers zu Korberfolgen kam. Die Unsicherheit der Gastgeber zeigte sich insbesondere wie schon häufiger im Abschluss. Viele gute Gelegenheiten unter dem Trierer Korb blieben ungenutzt und schienen auch in den Köpfen des Teams um Kapitän Lehmann Spuren zu hinterlassen. Schließlich sah man sich zum Viertelende einer 33:39-Führung der Trierer gegenüber.

Zur Halbzeit war man sich in der Skywheelers-Kabine einig, dass das Spiel aber noch nicht verloren war und ging mit neuem Schwung in die 2. Halbzeit. Nun sahen die Zuschauer die Hessen mit der gewohnten in letzter Zeit aber nicht immer zu beobachtenden Aggressivität zu Werke gehen. Punkt um Punkt knabberte man vom Dolphins-Vorsprung ab. Lohn der Arbeit war die Rückeroberung der Führung in der 7. Minute des 3. Viertels (46:45). In dieser Phase war es dann Dirk Passiwan, der sein Team mit 10 Punkten in dem Viertel im Spiel hielt und für eine knappe Gästeführung vor dem letzten Viertel sorgte (50:53).

Bis zur 4. Minute des Viertels stand das Spiel weiter auf des Messers Schneide (58:60). Doch dann sollte den Gastgebern nur noch wenig gelingen. Innerhalb von 4 Minuten bauten die Trierer Ihre Führung auf 73:60 aus. Die Skywheelers agierten in dieser Phase viel zu überhastet und leisteten sich zu viele Ballverluste. Diese nutzte insbesondere Dirk Passiwan, am Ende mit 38 Punkten Topscorer der Begegnung, für erfolgreiche Fast-Breaks. Damit war die Partie entschieden und die Trierer konnten mit einem 66:78 die Punkte aus Frankfurt entführen.

Mit der Niederlage sind die Play-Offs für die Skywheelers in weite Entfernung gerückt und die beiden nächsten Spiele gegen die Roller Bulls und SV Reha Ausgburg werden zum Duell gegen die Abstiegszone. Entsprechend enttäuscht zeigte sich nach dem Spiel auch Schratz: „Es ist schade und nicht nachvollziehbar, warum wir uns mit hektischen Phasen selber total aus dem Spiel bringen und uns um den Lohn der positiven Phasen im Spiel bringen.“

Wolk (27/1 Dreier), Lehmann (13), Hengst (10), Kahsai (8), Kreß (4), Wycisk (4), Sznabel, Craig, Schratz, Miller

 
EM 2013 Frankfurt
Letztes Spiel:

Play Off Finale
Spiel 2

RSV Lahn Dill vs. Mainhatten Skywheelers

72 : 40
Tabelle
Pos.
Team
Spiele
Punkte
1
Zwickau
18

32:4

2
RSB Thüring. 18 32:4
3
Lahn-Dill 18 30:6
4
Skywheelers 18 24:12
5
Trier
18 22:14
6

Köln 18
14:22
7

München 18
12:24
8
Hamburg 18 8:28
9
Jena
18 6:30
10
Roller Bulls 18 2:34

 


PlayOffs
Abstiegsplatz

 

Skywheelers