76:57-Niederlage für Skywheelers in Zwickau
Mit einem großen Reisebus machte sich dieses Mal die Abordnung aus Hessen auf den Weg nach Sachsen. Die Skywheelers brachten neben einigen Fans auch noch ihren Nachwuchs, die Skyhweeler Youngsters mit, die ein Freundschaftspiel gegen den Zwickauer Nachwuchs bestreiten sollten.
   
Unter der Woche war den Hessen allerdings das Glück wenig hold. Lars Lehmann laborierte die ganze Woche an den Folgen einer Kapselverletzung an seiner Wurfhand und konnte nicht trainieren. Außerdem plagten sich mehrere Spieler mit viralen Infekten und zu guter Letzt fiel deswegen auch Florian Miller für das Punktspiel aus.
Doch in den ersten Minuten fanden die Hessen überraschend gut ins Spiel. Nach 3 Minuten lag man mit 4:2 in Front und schien mit der Ganzfeldpresse das richtige Mittel gegen die Truppe aus Sachsen gefunden zu haben. Doch dann schlichen sich eklatante Lücken ein. Nicht zuletzt weil man sich lieber mit den Entscheidungen der Schiedsrichter befasste als sich auf das eigene Spiel zu konzentrieren. Ein 11:0-Lauf der Gastgeber innerhalb von 2 Minuten bescherte den Hessen mit 4:13 den ersten deutlichen Rückstand. Eine von Trainerin Schratz dann genommene Auszeit sollte aber keine Besserung im Spiel bringen. Man verabschiedete sich phasenweise von der Presse, um ein wenig Ordnung in die eigene Defense zu bringen. Doch auch dort zeigten sich in der Zone große Lücken, die den sächsischen Centern leichte Punkte ermöglichten. Stark war in dieser Phase auch der Litauer Beginskis, der zum schon fast vorentscheidenden 23:8 nach dem ersten Viertel beitrug. Auch im 2. Viertel stellte sich wenig Besserung ein. Sukzessive bauten die Gastgeber den Vorsprung bis auf 45:20 bis zur Halbzeit aus.
Den Hessen schwante nun Böses. Doch in der Halbzeitpause raffte man sich auf. So leicht wollte man es den Zwickauern dann doch nicht machen. Und tatsächlich kam man nun besser ins Spiel. Die Ganzfeldpresse zeigte nun eine bessere Abstimmung und man konnte Zwickau Paroli bieten. Dies drückte sich auf im knappen Viertelergebnis von 14:17 aus. Dennoch war der Rückstand vor dem letzten Viertel beträchtlich (62:34). Im letzten Viertel hängten sich die Hessen nun nochmal richtig rein. Die Zwickauer zeigten sich phasenweise von der Skywheelers-Aggressivität beeindruckt und produzierten einige Ballverluste. Auch gelang es im Spiel nach Vorne den Gästen nun besser, die Center der Sachsen aus dem Spiel zu nehmen und so Platz für die eigenen Spieler zu schaffen. Am Ende konnte man das Viertel mit 23:14 gewinnen und den Platz erhobenen Hauptes verlassen. Dennoch gab es am klaren und verdienten 76:57-Sieg der Zwickauer Rollis nichts zu deuteln.
Entsprechend kommentierte Nora Schratz das Spiel: „In der ersten Halbzeit waren wir nicht richtig im Spiel. Wir haben uns gegen diese starke Mannschaft in dieser Phase zu viele Aussetzer geleistet. Froh bin ich, dass wir in der zweiten Halbzeit nochmal richtig gekämpft und unser wahres Gesicht gezeigt haben.“
Punkteverteilung Skywheelers: Wolk (21), Lehmann (13), Kress (11), Kahsai (6), Hengst (4), Wycisk (2), Craig, Schratz, Sznabel
Besser als die „großen“ Skywheelers machte es der Nachwuchs aus der Mainmetropole. Im Anschluss an das Bundesligaspiel zeigten die Youngsters aus Frankfurt dem Zwickauer Nachwuchs mit einem ungefährdeten 50:8 die Grenzen auf. Die Talente der Skywheelers konnten vor einer beachtlichen Kulisse ihr Können demonstrieren. Wie ihre großen Vorbilder zeigten die Youngsters, dass sie das schnelle Spiel beherrschen und kamen immer wieder über schöne Fastbreaks und Kombinationen zum Erfolg. Punkteverteilung Youngsters: Dreimüller, N. (18), Diedrich, T. (10), Schmidt, M. (8), Diedrich, S. (6), Furnari, D. (6), Huber, C. (2) |