Skywheelers gewinnen mit 55:50 gegen USC München

Nach dem Erfolg am vergangenen Wochenende in Jena stand für die Skywheelers ein schwieriges Heimspiel auf dem Programm. Mit dem USC München kam eine Mannschaft an den Main, die mit 6:2 Punkten in die Saison gestartet war. Genau umgekehrt war der Punktestand vor der Partie bei den Gastgebern. Dennoch war man bei den Skywheelers optimistisch. Das Gefühl eines gewissen Aufwärtstrends hat sich über die letzten Wochen eingestellt. Bedauerlich war für die Hessen, dass Paul Sznabel, der letzte Woche in Jena überzeugen konnte, verletzt war. Außerdem musste die Frankfurter Physio bis kurz vor Spielbeginn Andi Kreß wegen Rückenproblemen (am Ende erfolgreich) behandeln.
Um den bayerischen Gästen das Leben so schwer wie möglich zu machen, hatte sich Trainerin Schratz zu einer Ganzfeldpresse entschlossen. Wobei man, um den Gegner immer wieder vor neue Aufgaben zu stellen, auch immer wieder in die Zonenverteidigung zurückwechselte. In beiden Fällen galt das besondere Augenmerk dem Ex-Frankfurter Ryklin und Ben Döring. Die Gastgeber kamen so gut ins Spiel und von Beginn an sahen die Zuschauer eine packende und kampfbetonte Begegnung. Beim Stand von 11:10 gelang den Skywheelers dann ab der 7. Spielminute ein 6:0-Lauf, mittels dessen man sich ein wenig absetzte. Zur Viertelpause führte man so mit 21:14. Somit erhielt der Frankfurter Optimismus weitere Nahrung, der dann aber im 2. Viertel einen Dämpfer erfuhr. Insbesondere in der Offense kam nun Sand in das Frankfurter Getriebe. Ganze 5 Punkte standen in diesem Viertel am Ende für die Gastgeber auf dem Zettel. Allerdings funktionierte die Defense respektabel, sodass für die Münchner nur 11 Punkte in dem Viertel dazu kamen. Schließlich gingen die Skywheelers mit einer knappen 26:25-Führung in die Kabine.
Zu Beginn der 2. Halbzeit kam man auf Frankfurter Seite wieder bestens in das Spiel. Die Münchner konnten aber bis zur 5. Minute das Spiel weiterhin offen gestalten (32:29). Doch dann folgte ein 9:2-Lauf, der den Hessen eine 45:33-Führung vor dem letzten Viertel bescherte. Von dem Vorsprung ließ sich aber Trainerin Schratz und ihr Team nicht täuschen. Man wusste um die kämpferischen Qualitäten auf bayerischer Seite. Und sie sollte sich nicht getäuscht sehen. Denn den besseren Start in das letzte Viertel erwischten die Gäste. Die sich bei den Skywheelers zeigenden Lücken in der Pressdeckung konnte man nun nutzen und glich bis zur 8. Spielminute des letzten Viertels nach einem 14:2-Lauf fast aus (47:45).

Doch die Hessen entdeckten auch ihr Kämpferherz und stemmten sich gegen den drohenden Verlust der Führung und der Punkte.
2 Szenen der letzten Spielminute sollten dann aber das Spiel zugunsten der Skywheelers entscheiden. Der Münchener Spielertrainer Ryklin beantragte eine Auszeit, die ihm aber nicht mehr zur Verfügung stand und in einem technischen Foul gegen die Bank mündete. Zumindest einen der beiden fälligen Freiwürfe konnte Wolk verwandeln (52:50) und man blieb in Ballbesitz. Und als dann beim nächsten Angriff der Gäste Ryklin auf seinem hessischen Gegner auffuhr, wurde dies als Offensivfoul bewertet und mit einem Ballverlust geahndet. Schließlich blieb es dann dem englischen Neuzugang der Skywheelers, Craig, vorbehalten, mit seinem Korb das Endergebnis von 55:50 herzustellen.
Entsprechend zufrieden zeigte sich Schratz: „Wir haben auch in den schwierigen Phasen nie den Kopf in den Sand gesteckt, sondern immer gekämpft. Das hat mir gut gefallen und ist eine gute Ausgangsbasis für das schwierige Auswärtsspiel am kommenden Wochenende in Zwickau.“
Wolk (20), Lehmann (5), Kress (15), Craig (6), Hengst (5), Kahsai (4), Miller, Wycisk, Schratz

 
4 Nations Pre Tournament
Tabelle
Pos.
Team
Spiele
Punkte
1
Lahn-Dill 18
34:2
2
Zwickau
18
30:6
3
RSB Thüring. 18
26:10
4
München 18
24:12
5
Skywheelers 18
20:16
6

Trier
18

18:18
7

Köln
18

14:22
8
Jena
18
8:28
9
Salzburg 18
4:32
10
Hannover
18
2:34

 


PlayOffs
Abstiegsplatz