Unglückliche 59:70 Niederlage gegen Köln 99ers

Nach langem Warten war es für die Verantwortlichen der Skywheelers endich soweit. Für das Spiel gegen die Köln 99ers stand Nathaniel Craig im Kader der Hessen. Getrübt wurde die Freude darüber durch die Abwesenheit von Center Johannes Hengst, der aus privaten Gründen nicht für das Spiel zur Verfügung stand. Dies sollte sich im Laufe des Spiels als echtes Problem für die Gastgeber herauskristallisieren.

 

Der Start in das Spiel gestaltete sich für die Skywheelers ähnlich holprig wie schon in den vorangegangenen Spielen. Erst nach 5 Minuten markierte Sebastian Wolk die ersten Punkte für sein Team. Glücklicherweise hatten auch die Gäste ihre Probleme und führten zu diesem Zeitpunkt erst mit 5:2. Wobei Patrick Anderson zu diesem Zeitpunkt bereits mit seinem ersten von fünf erfolgreichen Dreier eine erste Duftmarke gesetzt hatte. Im weiteren Verlauf des 1. Viertels änderte sich an dem knappen Rückstand dann wenig und die Gastgeber lagen zum Viertelende mit 12:16 im Hintertreffen.

Im Verlauf des zweiten Viertels blieb es weiterhin beim knappen Rückstand der Skywheelers. Wobei auf Seiten der Rheinländer ausschließlich Frings und Anderson die Punkte in diesem Viertel erzielten. Bis zur Halbzeit sollten für den Kanadier Anderson 25 Punkte auf dem Konto erscheinen. Bis eine Minute vor Viertelende sah alles danach aus, als ob es beim knappen Rückstand nach dem ersten Viertel bleiben sollte (29:33). Doch eine letzte Minute, in der man einen 9:2-Lauf der Gäste hinnehmen musste, war wenig erfreulich (31:42).

Trainerin Schratz forderte daher ihr Team in der Pause auf, insbesondere gegen Patrick Anderson noch aufmerksamer in der Defense zu arbeiten. Dies sollte im 3. Viertel deutlich besser gelingen. Lediglich 9 Punkte erzielte die Gäste in diesem Viertel. Dies konnten die Gastgeber nicht zu Ihrem Vorteil nutzen. Viele gute Gelegenheiten, den Rückstand zu verkürzen, ließ man aus. Und zu allem Überfluss kassierte Andi Kreß in der 7. Minute des 3. Viertels sein 5. Foul. Das war der Zeitpunkt, als Trainerin Schratz nur noch einen kleinen Spieler einwechseln konnte und Center Hengst schmerzlich vermisst wurde.

Mit einem 40:51 Rückstand ging es in das letzte Viertel. Trotz der nun deutlich zu erkennden körperlichen Nachteile kämpfte man auf Frankfurter Seite unverdrossen weiter. Auch die Tatsache, dass Sebastian Wolk Mitte des letzten Viertels durch die Unparteiischen mit seinem 5. Foul auf die Bank verwiesen wurde, ließ den Kampfgeist nicht erlahmen. Paul Sznabel, der für Sebastian Wolk auf das Feld kam, zeigte eine gute Leistung und kämpfte nun mit einer extrem kleinen Aufstellung gegen die Kölner Übermacht. Am Ende konnten die Rheinländer ihre Längenvorteile nicht in ein höheres Spielergebnis ummünzen und gewannen mit dem bereits zur Halbzeit bestehenden Vorsprung von 11 Punkten (59:70) das Spiel.

Auf Frankfurter Seite konnte man mit Verlauf und Ergebnis des Spiels natürlich nicht zufrieden sein. Dennoch konnte Trainerin Schratz dem Spiel auch positive Aspekte abgewinnen: "Mit einer Niederlage kann man nie zufrieden sein. Aber es ist zu erkennen, dass unsere Arbeit an der Verteidigung deutlich Früchte trägt. Undbedingt arbeiten müssen wir an unserem Abschluss. Hier lassen wir viel zu viele einfache und gute Gelegenheiten zu scoren aus."

Zum Nachmittag passte, dass die 2. Mannschaft der Skywheelers ihr Zweitligaspiel gegen die 2. Vertretung aus München mit 49:58 verlor.

 

Mainhatten Skywheelers - Köln 99ers 59:70 (12:16/31:42/40:51)

Frankfurt: Wolk (26/2 Dreier), Kreß (10), Lehmann (7), Kahsai (6), Craig (5/1), Sznabel (5), Miller, Wycisk

 
4 Nations Pre Tournament
Tabelle
Pos.
Team
Spiele
Punkte
1
Lahn-Dill 18
34:2
2
Zwickau
18
30:6
3
RSB Thüring. 18
26:10
4
München 18
24:12
5
Skywheelers 18
20:16
6

Trier
18

18:18
7

Köln
18

14:22
8
Jena
18
8:28
9
Salzburg 18
4:32
10
Hannover
18
2:34

 


PlayOffs
Abstiegsplatz