Skywheelers Tour durch den Norden endet mit 2 Siegen

Mit 2 Spielen am vergangenen Wochenende in Norddeutschland stand speziell unter dem logistischen Aspekt eine anstrengende Reise auf dem Programm der Skywheelers. Der erste Auftritt fand am Samstag bei den Niedersachsen des RSC Osnabrück statt. Die Skywheelers hatten wenig positive Erinnerungen an die Halle in der Stadt des westfälischen Friedens. Denn bereits in der vergangenen Saison hatte man sich dort nicht mit Ruhm bekleckert und nur knapp gewonnen. Und es scheint, als würde diesem Spielort etwas anhaften, das es den Skywheelers schwer macht, dort eine konzentrierte Leistung abzuliefern. Dabei sollte mit der Ganzfeldpresse gleich zu Beginn der Gegner überrascht und die Skywheelers wachgerüttelt werden. Doch so recht ging der Plan von Trainer Hopp nicht auf. Die Trefferquote ließ von Beginn an viele Wünsche offen. Dass die Skywheelers nach dem ersten Viertel mit 12:10 und zur Halbzeit mit 22:20 führten, ist ein entsprechender Beleg für dieses Manko. Und trotz des niedrigen Osnabrücker Scores konnte Hopp auch mit der Defense nicht ganz zufrieden sein. So gab es in der Halbzeit einigen Besprechungsbedarf.

Doch den Faden sollten die Skywheelers, die in der 1. Halbzeit ständig führten, nicht auffinden. Die Begegnung blieb weiter sehr verfahren. Als die Osnabrücker nach 3 Minuten in der 2. Halbzeit sogar mit 29:24 führten, kamen ungute Erinnerungen an die Niederlage in Köln auf. Doch dieses Mal ließen sich die Gäste von ihrer schlechten Trefferquote nicht entmutigen und kämpften zumindest. So lag man zum Viertelende wenigstens mit 38:37 in Front. Das letzte Viertel war dann von vielen Fouls und ungenutzten Freiwürfen geprägt. Das Spiel wogte nun hin und her. Schlussendlich sollten die Gäste das glücklichere Team sein und entführten mit einem 61:57 die Punkte aus Niedersachsen. Hopp kommentierte den Sieg wie folgt: "Mit einer Trefferquote von kaum 30 % ein Spiel zu gewinnen, ist schon sehr erstaunlich."
Nach dem Spiel in Osnabrück ging es weiter gen Norden nach Hamburg. Und allen Beteiligten war klar, dass gegen die Hanseaten eine Leistungssteigerung her musste, wollte man nicht frühzeitig die letzten Hoffnung auf einen Play-Off-Platz begraben. Um die beiden Hamburger Top-Scorer nicht ins Spiel kommen zu lassen, griff Hopp erneut auf eine Ganzfeldpresse zurück. Diese zeigte in dieser Beziehung durchaus Wirkung. Allerdings nutzte der Hamburger Kai Möller den sich bietenden Platz und sollte am Ende mit 22 Punkten Topscorer seines Teams werden. So verlief das Spiel bis zur 7. Minute des ersten Viertels ausgeglichen. Erst dann gelang es den Hessen, sich durch Treffer von Sebastian Wolk auf 24:19 bis zum Viertelende abzusetzen. In der Folge blieben die Gäste bei ihrer Taktik und sahen sich aufopfernd kämpfenden Hanseaten gegenüber. Dennoch konnten man sich sukzessive von den Gastgebern absetzen, indem man durch Auskreuzen des Gegners im Angriff Raum unter dem Korb der Hamburger schaffte. Zur Halbzeit führte man trotz der einen oder anderen Lücke in der Verteidigung mit 42:33. Nach der schwachen Leistung am Vortag in Osnabrück stieg die Stimmung nun ein wenig.
Hopp mahnte daher in der Halbzeit zur Besonnenheit und Konzentration und sollte bei seinem Team Gehör finden. Er wechselte nun mehrfach sein Line-up, ohne dass sein Team die Linie verlor. Ende des 3. Spielabschnitts führte man mit 64:50. Langsam wurde erkennbar, dass die Gastgeber ein wenig die konditionelle Puste ausging. Dies nutzten die Hessen im letzten Viertel aus. Man gewann das Viertel mit 20:8. Dazu trug insbesondere ein 12:0-Lauf in den letzten 4 Minuten bei.
Hopp zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: "Es freut mich, dass wir nach dem Spiel am Vortag nun in Hamburg unser Spiel konsequent durchgezogen haben. Ebenfalls erfreulich war auch die Trefferquote. Nun gilt die Konzentration dem kommenden Wochenende, an dem wir Zwickau (Samstag 17 Uhr) und Osnabrück (Sonntag 17 Uhr) erwarten."

RSC Osnabrück - Mainhatten Skywheelers 57:61 (10:12/20:22/37:38)

Frankfurt: Wolk 25, Kress 16, Lehmann 6, Kahsai 5, Albrecht 4, Hengst 3, Bleifuss 2,  
Sznabel, Wycisk, Friedrich, Schratz.

 

Hamburger SV - Mainhatten Skywheelers 58:84 (19:24/33:42/50:64)

Frankfurt: Wolk 33, Kress 20, Lehmann 11, Friedrich 8, Bleifuss 6,  Kahsai 2, Albrecht, Hengst 2, Schratz 2, Sznabel, Wycisk

 
Nächstes Spiel:

16. Spieltag RBBL

Samstag 11.02.2012, 18:30 Uhr

Trier Dolphins vs. Mainhatten Skywheelers

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10. Spieltag 2.RBBL Süd

Samstag 11.02.2012, 15:00 Uhr

Würzburg vs. Mainhatten Skywheelers


Letztes Spiel:

15. Spieltag RBBL:

Mainhatten Skywheelers vs. RSC Rollis Zwickau

64 : 70
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Tabelle
Pos.
Team
Spiele
Punkte
1
Lahn-Dill 15
28:2
2
Zwickau
15
26:4
3
RSB Thüring. 15
20:10
4
München 15
20:10
5
Skywheelers
15
18:12
6

Trier
15

14:16
7

Köln
15

14:16
8
Salzburg 15
4:26
9
Jena
15
4:26
10
Hannover
15
2:28

 


PlayOffs
Abstiegsplatz