Skywheelers schlittern in die Krise

Wiedergutmachung wollten die Skywheelers nach der Niederlage gegen München bei ihrer Reise ins Rheinland betreiben. Doch dieses Vorhaben sollte am vergangenen Samstag und Sonntag gründlich daneben gehen.

Die Auswärtsaufgabe in Köln schien dabei die leichtere zu sein.

Mit einer aggressiven Man-to-man-Defense ging es in die Begegnung und die Hessen erwischten einen guten Start. Alle Spieler auf dem Feld kamen zu Punkten und brachten die Skywheelers mit 18:10 im ersten Viertel in Führung.

Im 2. Viertel wechselte Coach Hopp und nahm die Pressverteidigung zurück. Dies nutzte der Gastgeber, um nun in der Offensive besser ins Spiel zu kommen.

Mit diversen Halbdistanzwürfen konnten die Rheinländer 18 Punkte erzielen, sahen sich dabei aber 22 Frankfurter Punkten gegenüber. So ging es wie erhofft mit einer Führung der Skywheelers (40:28) in die Halbzeitpause. Allerdings konnte Hopp zu diesem Zeitpunkt mit der Trefferquote seines Teams nicht ganz zufrieden sein. „Die Führung hätte höher seinen können, wenn wir unsere einfachen Chancen konsequenter genutzt hätten.“

 

Mit der Führung im Rücken ging es in ein 3. Viertel, das man so schnell nicht vergessen konnte. Der Frankfurter Faden im Spiel riss völlig. Einfachste Gelegenheiten wurden ausgelassen und in der Defense ließ man insbesondere den Kölner Center Sebastian Spitznagel viel zu sehr ins Spiel kommen. Aus Frankfurter Sicht wurde das Viertel zur Katastrophe. Mit 2:24 musste man das Viertel an das bis dahin sieglose Schlusslicht der Bundesliga abgeben. Urplötzlich war aus der komfortablen Führung ein 10-Punkte-Rückstand geworden (42:52). Im letzten Viertel konnten die Hessen über eine stärkere Aggressivität noch mal ins Spiel finden. Bis auf 57:61 kam man noch mal auf. Aber schlussendlich sollte es in den letzten 2 Minuten nicht mehr reichen. Mit 57:67 musste man sich geschlagen geben.

Damit wurde die am darauf folgenden Sonntag anstehende Aufgabe gegen den Tabellendritten aus Bonn nicht einfacher. Trainer Hopp startete mit seinem Team auch diesmal wieder aggressiv ins Spiel. Doch von Beginn an war die sich im Team breit machende Verunsicherung spürbar. Chancen, die die Skywheelers normalerweise sicher zu Körben nutzen, blieben ungenutzt. Einfachste Korbleger und Schüsse in der Zone fanden ihren Weg ins Ziel nicht. Und so war es nicht verwunderlich, dass die Gastgeber nach dem ersten Viertel mit 22:14 führten. Im weiteren Verlauf sollte sich auch im 2. Viertel an den Frankfurter Problemen nichts ändern. Gute Gelegenheiten

wurden ausgelassen und die Bonner nutzen immer wieder Fast-Break-Situationen über Tarik Cajo für eigene Korberfolge. Hier halfen auch taktische Änderungen und Auswechselungen durch Hopp nicht. Zur Halbzeit lag man damit mit 42:27 im Hintertreffen.

In der 2. Halbzeit versuchten die Gäste noch einmal alles. Aber die Hessen fanden nicht in die Erfolgsspur zurück. Man verlor die beiden Viertel zwar jeweils nur knapp mit 20:19 bzw. 19:14, aber schließlich musste man die Begegnung mit 60:81 abgeben.

Trainer Hopp zeigte sich nach den beiden Niederlagen entsprechend ratlos: „Ich kann meiner Mannschaft nicht vorwerfen, dass sie nicht gekämpft hätte. Aber momentan ist die Verunsicherung einfach zu groß. Das ist angesichts unseres Potenzials sehr schade. Ich habe den Eindruck, dass insbesondere bei unseren Nationalspielern/-spielerinnen der Akku ziemlich leer ist. Hier müssen wir für die Terminplanung der letzten Jahre büßen. Die Pausen waren einfach zu kurz. Entsprechende Befürchtungen vor der Saison haben sich nun leider bewahrheitet. Ich hoffe, dass die (wieder mal zu kurze) Pause ausreicht, um sich ein wenig zu erholen und im neuen Jahr mit neuem Schwung an die Aufgaben heran zu gehen.“

Köln 99ers - Mainhatten Skywheelers 57:67 (10:18/28:40/52:42)

Frankfurt: Wolk (22), Lehmann (11), Kress (8), Hengst (6), Bleifuss (4), Albrecht (4), Kahsai (2), Schratz, Wycisk, Sznabel

ASV Bonn - Mainhatten Skywheelers 80:61 (22:14/42:27/62:46)

Frankfurt: Wolk (18), Kress (16), Lehmann (15), Albrecht (7), Kahsai (2), Schratz, Wycisk, Hengst, Bleifuss, Sznabel

 
Nächstes Spiel:

16. Spieltag RBBL

Samstag 11.02.2012, 18:30 Uhr

Trier Dolphins vs. Mainhatten Skywheelers

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10. Spieltag 2.RBBL Süd

Samstag 11.02.2012, 15:00 Uhr

Würzburg vs. Mainhatten Skywheelers


Letztes Spiel:

15. Spieltag RBBL:

Mainhatten Skywheelers vs. RSC Rollis Zwickau

64 : 70
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Tabelle
Pos.
Team
Spiele
Punkte
1
Lahn-Dill 15
28:2
2
Zwickau
15
26:4
3
RSB Thüring. 15
20:10
4
München 15
20:10
5
Skywheelers
15
18:12
6

Trier
15

14:16
7

Köln
15

14:16
8
Salzburg 15
4:26
9
Jena
15
4:26
10
Hannover
15
2:28

 


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Abstiegsplatz