54:60 - Tristesse bei den Skywheelers nach Niederlage gegen USC München

Oft verliefen in den letzten Jahren die Begegnungen gegen den Südrivalen aus München für die Skywheelers so ab, dass die Bajuwaren mit gesenktem Haupt die Halle verließen. Und so erhofften sich für das Spiel am vergangenen Samstag auch alle Frankfurter Beteiligten den Verlauf des Spiels. Doch diesmal sollte es anders kommen. Unter der Woche fehlte dem Team für eine konzentrierte Vorbereitung der noch angeschlagene Trainer Marco Hopp, der noch unter den Nachwirkungen einer Blinddarm-OP litt. Doch für das Spiel erschien der Trainer, um sein Team auf den richtigen Weg zu bringen.

Um den Gegner zu überraschen, griff er diesmal in der Taktikkiste nicht nach dem Mittel der Man-to-Man-Defense über das ganze Feld. Sondern die Skywheelers sollten mit einer weiten Zone die Münchener am Korberfolg hindern. Dies Konzept ging im ersten Viertel auch wie erhofft auf. Offensiv sah man sich einem Gegner gegenüber, der sich eng in der eigenen Zone versammelte, um die Penetration in dieselbe durch die Skywheelers Center zu verhindern. So wurden die Hessen zu Halbdistanzwürfen gezwungen, die sie jedoch über Sebastian Wolk und Andi Kress zu nutzen wussten. So führte man nach dem 1. Viertel mit 17:10 und das Spiel schien den erhofften Verlauf nehmen. Doch im 2. Viertel sollte die bayerische Strategie Früchte tragen. Gegen eine teilweise nachlässige Skywheelers Defense konnte sich Center Ryklin immer wieder im Inside-Game durchsetzen und Sebastian Magenheim steuerte Treffer aus der Halbdistanz bei. Im Angriff verloren die Skywheelers immer mehr die Linie. Statt wie durch Hopp angewiesen das erfolgreiche Spiel des 1. Viertels fortzusetzen, brach man aus der Strategie aus und experimentierte weniger erfolgreich. Die Quittung folgte prompt. München entschied das Viertel mit 11:10 für sich.

In der Halbzeit versuchte Coach Hopp seinem Team noch mal die Strategie einzuimpfen. Doch man fand nicht in die Erfolgsspur zurück. Bis zur 5. Minute des Viertels konnte man noch eine 33:27-Führung behaupten. Doch es folgte ein 8:0-Lauf der Gäste und urplötzlich sah man sich einem 33:34-Rückstand gegenüber. Dies schien die hessischen Bemühungen nun immer mehr zu blockieren. Das Team vernachlässigte in dieser Phase eine wichtige Tugend: Den Kampf. Gerade gegen ein Team wie München ist dies eine unabdingbare Bedingung, um in einer schwierigen Phase im Spiel zu bleiben. So konnte die knappe Führung von 38:37 für die Gäste vor dem letzten Viertel nicht mehr verwundern.

Auch im letzten Viertel fanden die Gastgeber nicht mehr ins Spiel zurück. Trainer Hopp sprach in den Auszeiten geradezu beschwörend auf sein Team ein. Doch er wurde nicht erhört. Das immer wieder eingeforderte Auskreuzen der Bayern auf dem Weg in die eigene Offense wurde konsequent vernachlässigt. So musste Hopp mit ansehen, wie sein Team immer hektischer und kopfloser agierte und schlussendlich die Gäste verdient mit 54:60 gewannen.

Der gesundheitlich noch erkennbar angeschlagene Hopp zeigte sich untröstlich: "Dies ist mehr als nur ein herber Dämpfer hinsichtlich unserer Ziele. Ich bin zutiefst enttäuscht, dass die Mannschaft ihr Potenzial nicht abruft. Wir müssen uns konsequent mit unseren Fehlern auseinandersetzen und daraus lernen, wenn wir am kommenden Wochenende mit den Spielen in Köln und Bonn nicht eine ganz böse Überraschung erleben wollen."

Mainhatten Skywheelers - USC München 54:60 (17:10/27:21/38:37)

Frankfurt: Kress (19), Wolk (12), Kahsai (8), Lehmann (6), Schratz (4), Wycisk (3), Albrecht (2), Hengst, Bleifuss, Sznabel

München: Döring (21), Ryklin (15), Magenheim (14), Schmölz (8), Markus (2), Fischer

 
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16. Spieltag RBBL

Samstag 11.02.2012, 18:30 Uhr

Trier Dolphins vs. Mainhatten Skywheelers

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15. Spieltag RBBL:

Mainhatten Skywheelers vs. RSC Rollis Zwickau

64 : 70
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Tabelle
Pos.
Team
Spiele
Punkte
1
Lahn-Dill 15
28:2
2
Zwickau
15
26:4
3
RSB Thüring. 15
20:10
4
München 15
20:10
5
Skywheelers
15
18:12
6

Trier
15

14:16
7

Köln
15

14:16
8
Salzburg 15
4:26
9
Jena
15
4:26
10
Hannover
15
2:28

 


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Abstiegsplatz