Skywheelers gewinnen mit 72:69 bei den Roller BullsAm Samstagabend wartete mit den Roller Bulls im belgischen St. Vith eine wichtige Aufgabe auf die Skywheelers. Denn ein Sieg im Kampf um die Play-Off-Plätze war Pflicht. Erschwert wurde die Aufgabe durch eine Hiobsbotschaft in der Nacht vor dem Spiel. Skywheelers-Coach Hopp musste mit einer akuten Blinddarmentzündung ins Krankenhaus und wurde bereits am Samstagmorgen operiert. Damit standen die Hessen vor dem Problem, ohne Trainer zu dem Spiel in der stimmungsvollen Halle in St. Vith antreten zu müssen. Dankenswerterweise erklärte sich der ehemalige Trainer Michael Haidle kurzfristig bereit, die Rolle an der Seitenlinie auszufüllen. Trotz seiner Erkrankung hatte Hopp seinem Kapitän, Lars Lehmann, noch taktische Anweisungen mit auf den Weg gegeben. Eine Pressdeckung sollte wieder das defensive Mittel der Wahl sein, um die Gastgeber unter Druck zu setzen. Und die Marschroute sollte insbesondere in der 1. Halbzeit bestens klappen. Von Beginn an nahmen Lehmann und Co das Zepter in die Hand und ließen den Bulls keine Zeit, ein ruhiges Spiel aufzubauen. Bereits nach 4 Minuten des 1. Viertels führte man mit 10:2 und zwang Gastgeber-Coach Paulus zur ersten Auszeit. Für die Frankfurter war in dieser Phase Sebastian Wolk der Treffsicherste und hatte bereits 8 Punkte zur Führung beigesteuert. Auch in der weiteren Folge zeigten die Skywheelers eine aggressive Deckung und Ruhe und Übersicht in der Offense. Folgerichtig führte man zur Viertelpause mit 21:11 und setze das überlegene Spiel auch im 2. Spielabschnitt fort. Sukzesssive wurde der Vorsprung ausgebaut. Das Team zeigte sich weiterhin treffsicher und führte zur Halbzeit mit 47:26. Damit schienen alle Messen gesungen. Dies war anscheinend eine Annahme, die sich entgegen aller Warnungen in der Halbzeitpause, auch in den Köpfen festgesetzt hatte. Bis zum 51:34 in der 4. Spielminute sah es trotz Nachlässigkeiten in Verteidigung wie Angriff so aus, als sollten die Hessen das Spiel im Griff behalten. Doch nach dem "Genie" in der 1. Halbzeit sollte nun der "Wahnsinn" im 3. Spielabschnitt folgen. Mangelnder Einsatz in der Verteidigung und hektisch vorgetragene Angriffe prägten nun das Skywheelers-Spiel. Dies wussten die Gastgeber angetriebenen von ihren enthusiastischen Fans zu nutzen. Lorenzo Boterberg (am Ende 28 Punte) lief regelrecht heiß und versenkte einen Schuss nach dem anderen in der Frankfurter Reuse. Ein 13:0-Lauf, den maßgeblich Boterberg unterstützte, führte die Gastgeber bis zur Viertelpause auf 50:53 heran. Ständig gingen im nun folgenden Schlussviertel die Skywheeler-Köpfe ungläubig in Richtung der Anzeige. Die Bulls witterten ihre Chance. Und als sie in der 3. Spielminute des Viertels erstmalig mit 58:57 in Führung gingen, schäumte die Begeisterung der Zuschauer über. Doch die Skywheelers hatten wieder zu ein wenig mehr Ruhe zurückgefunden und konterten durch Hengst und Wolk mit einem 6:0-Lauf und gingen wieder in Führung (63:58, 5. Spielminute). Das Spiel stand nun auf des Messers Schneide. Schließlich sollte der Showdown an der Freiwurflinie stattfinden. Johannes Hengst wurde 15 Sekunden vor Schluss gefoult und ging beim Stand von 70:69 an die Freiwurflinie. Eiskalt verwandelte er beide Freiwürfe und mit einer anschließenden Pressdeckung verhinderten die Skywheelers einen weiteren Angriff der Bulls und gewann mit 72:69 nach einer dramatischen Partie. Kapitän Lehmann zeigte sich nach dem Spiel entsprechend erleichtert: "Wir wussten, dass es hier nicht einfach werden kann. Ich denke, primär haben wir uns im 3. Viertel selbst im Weg gestanden und die Bulls wieder stark gemacht. Es freut mich, dass mit Johannes einer unserer jungen Spieler seine Qualitäten gezeigt und das Spiel an der Linie gewonnen hat."
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Samstag 11.02.2012, 18:30 Uhr
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| Keyscout Live Statistiken |
Samstag 11.02.2012, 15:00 Uhr
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Pos. |
Team |
Spiele |
Punkte |
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| 1 |
Lahn-Dill | 15 |
28:2 | ||
| 2 |
Zwickau |
15 |
26:4 | ||
| 3 |
RSB Thüring. | 15 |
20:10 | ||
| 4 |
München | 15 |
20:10 | ||
| 5 |
Skywheelers |
15 |
18:12 | ||
| 6 |
Trier |
15 |
14:16 | ||
| 7 |
|
Köln |
15 |
|
14:16 |
| 8 |
Salzburg | 15 |
4:26 | ||
| 9 |
Jena |
15 |
4:26 | ||
| 10 |
Hannover |
15 |
2:28 |
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PlayOffs | |
Abstiegsplatz |