Zwickau keine Reise wert - Skywheelers verlieren 70:86

Mit dem Spiel am vergangenen Sonntag in Zwickau erwartete die Skywheelers wieder eine Herkulesaufgabe. Denn dem Trainer und seinem Team war klar: Nur mit einer Top-Leistung würde es möglich sein, in Zwickau zu bestehen. Die von Hopp festgelegte Marschroute sah vor, die im Regelfall nur mit einer 7er-Rotation spielenden Gastgeber durch eine permanente Pressdeckung zu ermüden.

Entsprechend schwungvoll ging es gleich nach dem Hochball los. Die Gastgeber mussten sich ihre Punkte gegen die kämpfenden Gäste sauer verdienen. Die Zuschauer sahen ein erstes Viertel, in dem keine der Mannschaften sich entscheidend absetzen konnte. Wenig überraschend aus Frankfurter Sicht war, dass insbesondere Piotr Luszynski immer wieder sicher traf und sein Team in Führung hielt. Erst in der letzten Minute des ersten Viertels sah es so aus, als sollte der Favorit sich absetzen (22:16). Doch Sebastian Wolk verkürzte kurz vor Viertelende mit einem Dreier auf 19:22 und hielt seine Farben im Spiel. Auch das zweite Viertel gestaltete sich ähnlich. Die kampflustigen Gäste spielten in einer 10er-Rotation und setzen die Gastgeber weiter unter Druck. So kamen Luszynski und Co kaum zu ruhigen Schüssen aus der Halbdistanz. Bis zur 7. Minute des 2. Viertels erarbeiten sich die Sachsen dennoch eine 10-Punkte-Führung (37:27). Dann war es Skywheelers-Kapitän Lehmann vorbehalten mittels 3 Halbdistanzwürfen und damit 6 Punkten in Folge durch ihn seine Mannschaft bis zur Halbzeit wieder bis auf 41:35 heranzuführen.

Die Zuschauer und die Skywheelers erwarteten eine spannende Halbzeit. Diese Erwartung sollte sich auch im 3. Viertel erfüllen. Nach 2 Minuten im 3. Viertel lagen die Gäste nur noch mit 2 Punkten zurück (39:41). Doch (leider) behielten die Sachsen die Übersicht und blieben in Führung. Mitte des Viertels verloren die Skywheelers dann ein wenig die Struktur und Ruhe im Angriff, die sie in der Zeit zuvor ausgezeichnet hatte. Dies ermöglichte den Zwickauern insbesondere zum Viertelende einige leichte Fastbreak-Punkte, sodass die Gäste sich vor dem letzten Viertel einem 10-Punkte-Rückstand (53:63) gegenüber sahen. Schnelle Zwickauer Punkte zu Beginn des Viertels ließen dann die Hoffnungen der Skywheelers schwinden (73:55). Man lag schlagartig mit 18 Punkten zurück und vergass das eigene Spiel und beschäftigte sich "lieber" mit der einen oder anderen Schiedsrichterentscheidung. Der routinierte Meister ließ sich nun nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und brachte das Spiel sicher nach Hause. Entsprechend ernüchtert war Trainer Hopp nach dem Spiel: "Wieder haben wir gezeigt, dass uns zu den Spitzenteams nicht mehr viel fehlt. Wir

brauchen einfach mal ein Erfolgserlebnis gegen eine der Spitzenmannschaften, um vielleicht auch in schwierigen Momenten an unsere Chance zu glauben. Unsere Aufmerksamkeit muss nun unserem nächsten schweren Spiel gegen die Roller Bulls gelten."

RSC Rollis Zwickau - Mainhatten Skywheelers 86:70-Erfolg (22:19/ 41:35/ 63:53)

Frankfurt: Wolk (24/1 Dreier), Lehmann (22/2), Kress (13), Hengst (6), Albrecht (3), Bleifuss (2), Kahsai, Schratz, Sznabel, Wycisk

Zwickau: Luszynski (28), Filipski (20), Balcerowski (12), Heimbach (9), Pohlmann (8), Mayer (5), Hayirli (4), Müller

 
Nächstes Spiel:

16. Spieltag RBBL

Samstag 11.02.2012, 18:30 Uhr

Trier Dolphins vs. Mainhatten Skywheelers

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10. Spieltag 2.RBBL Süd

Samstag 11.02.2012, 15:00 Uhr

Würzburg vs. Mainhatten Skywheelers


Letztes Spiel:

15. Spieltag RBBL:

Mainhatten Skywheelers vs. RSC Rollis Zwickau

64 : 70
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Tabelle
Pos.
Team
Spiele
Punkte
1
Lahn-Dill 15
28:2
2
Zwickau
15
26:4
3
RSB Thüring. 15
20:10
4
München 15
20:10
5
Skywheelers
15
18:12
6

Trier
15

14:16
7

Köln
15

14:16
8
Salzburg 15
4:26
9
Jena
15
4:26
10
Hannover
15
2:28

 


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Abstiegsplatz