Skywheelers gewinnen nach schwachem Spiel 75:69 gegen HSV
Wiedergutmachung sollte im Spiel gegen den Gast aus dem hohen Norden angesagt sein. Zum Missfallen von Trainer Hopp kam es dazu leider nicht. Stattdessen boten die Skywheelers ihren Fans ein Spiel, das deutlich enger verlief als erwartet. Plan von Hopp war, die Gästemannschaft durch eine aggressive Pressdeckung in Verlegenheit zu bringen und damit die angenommen Schnelligkeitsvorteile der Gastgeber auszunutzen. Außerdem sollte damit der HSV-Topscorer Ahmed Coskun aus dem Spiel genommen werden. Doch der Plan ging nicht auf.

Von Beginn an zeigte der Gast, dass er nicht gewillt war, den Skywheelers die Punkte kampflos zu schenken. Dabei sah es in den ersten 5 Minuten des ersten Viertels noch so aus, als sollte das Spiel den von vielen erwarteten Verlauf nehmen. Mit 8:2 führten die Gastgeber und schienen das Spiel in den Griff zu bekommen. Doch dann setzten viele Nachlässigkeiten in der Verteidigung ein und HSV-Topscorer Coskun hatte zuviel Raum für seine Aktionen. So stand es zur Viertelpause 12:8 für die Skywheelers und Coskun hatte alle Punkte seines Teams erzielt. Eine entsprechende Ansprache zur Viertelpause sollte auch keine Wirkung zeigen. Coskun traf weiter und führte sein Team auf 11:12 heran. Das kampfbetonte Spiel wogte nun hin und her. Keine der Mannschaften war in der Lage, sind entscheidend vom Gegner abzusetzen. Erschreckend waren aus Sicht von Skywheelers-Trainer Hopp die eklatanten Lücken in der Pressverteidigung seines Teams, die den Nordlichtern des HSV immer wieder die Möglichkeit für leichte Fastbreak-Körbe gaben. Schließlich gewannen die Gäste das Viertel mit 23:21 und lagen zur Halbzeit lediglich mit 31:33 zurück.

 

Erwartungsgemäß wurde es in der Skywheelers-Kabine zur Halbzeit laut. Hopp zeigte sich mit der Leistung seines Teams überhaupt nicht einverstanden. Doch auch der Start in die 2. Halbzeit sollte ein Rohrkrepierer werden. Der HSV traf durch Thalheim und Coskun und übernahm mit 35:33 die Führung. Dies sollte zum Entsetzen der Skywheelers-Anhänger auch bis zur 9. Minute des Viertels so bleiben. Angesichts der nun drohenden Überraschung schienen die Skywheelers zu erwachen. Mit Einwechselung der von Nora Schratz und Silke Bleifuss kam wieder Schwung ins Spiel der Hessen. Sebastian Wolk konnte einen Ball direkt unter dem Hamburger Korb mit einem Foul versenken und verwandelte auch den anschließenden Freiwurf zur 51:49-Führung. Als dann Lars Lehmann den Anschlusskorb von Ahmed Coskun mit einem erfolgreichen Dreier beantwortete und anschließend auch noch einen Wurf als Buzzerbeater zum 56:51 in der HSV-Reuse versenkte, schien die Wende geschafft. Und tatsächlich hatten die Gastgeber das Spiel nun ein wenig besser im Griff und ließen sich im 4. Viertel den Sieg nicht mehr aus der Hand nehmen. Schlussendlich mussten sich die kampfstarken Gäste mit einem überragenden Ahmed Coskun (35 Punkte) mit 75:69 den Frankfurtern beugen.

Hopp zeigte sich von der Leistung seines Teams im Anschluss wenig angetan: "Das Beste am heutigen Spiel waren die 2 Pluspunkte für die Tabelle. Ansonsten habe ich heute nicht viel Erfreuliches gesehen. Wir werden unter der Woche hart arbeiten müssen, um in Zwickau nicht Schiffbruch zu erleiden."

Mainhatten Skywheelers - Hamburger SV 75:69 (12:8/33:31/56:51)

Frankfurt: Wolk, S. (28), Kress (22), Lehmann (11/1 Dreier), Bleifuss (6), Schratz (4), Hengst (2), Friedrich (2) Kahsai, Sznabel, Albrecht, Wycisk

HSV: Coskun (35/2), Thalheim (10), Classen (9), Kues (7), Busch (2), Lindholm

 
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Mainhatten Skywheelers vs. RSC Rollis Zwickau

64 : 70
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Tabelle
Pos.
Team
Spiele
Punkte
1
Lahn-Dill 15
28:2
2
Zwickau
15
26:4
3
RSB Thüring. 15
20:10
4
München 15
20:10
5
Skywheelers
15
18:12
6

Trier
15

14:16
7

Köln
15

14:16
8
Salzburg 15
4:26
9
Jena
15
4:26
10
Hannover
15
2:28

 


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