| Sonntag, den 29. Januar 2012 um 18:59 Uhr | |||||||||
47:72-Niederlage der Skywheelers II gegen Rolling Devils KaiserslauternAUF DIESE LEISTUNG KANN MAN AUFBAUENVerdient verloren – aber gut mitgespielt. Das ist das Fazit der Begegnung der 2. Mannschaft des RSC Frankfurt gegen den Aufstiegsaspiranten Rolling Devils Kaiserslautern. Für die Schützlinge des Trainergespanns Bleifuß/Friedrich wird es im Abstiegskampf langsam prekär, denn der ernsthafteste Mitbewerber für den voraussichtlich rettenden 6. Platz, SV REHA Augsburg, siegte überraschend gegen Ravensburg 55:50. Damit schlossen sie zum RSC auf. Das Tabellenende
Der Tabellenzweite aus der Pfalz erzielte nach 4 Sekunden den ersten Korb – doch im schnellen Gegenangriff wurde die überragende Silke Bleifuß (am Ende 12 Punkte) gefoult und verwandelte gewohnt sicher zum Ausgleich. Die Starting Five Sebastian Arnold (2 Punkte), Heike Friedrich (6 – die Center Gergele und Spitznagel ‚kümmerten’ sich sehr intensiv um die Europameisterin), Peter Röder (3) und Michael Schmidt (6) ließen erst in den letzten 2 Minuten eine knappe Führung der Gäste zu. Das 14:18 weckte Hoffnungen, die im 2. Viertel aber nicht realisiert wurden. Während bei den Gästen die Bälle auf dem Ring tanzten – und dann in die Reuse fielen, war gerade für die Center des RSC der Korb wie vernagelt. Die Pressdeckung der Roten Teufel führte nicht nur in dieser Phase zu unnötigen Ballverlusten. Mit 38:21 wurden die Seiten gewechselt. Das Spiel war nicht mehr zu gewinnen, und die Trainerinnen gaben alle Spielern Gelegenheit, gegen die Spitzenmannschaft der 2. Bundesliga Spielpraxis zu sammeln. Gerade die Youngsters nutzten dies, um auf sich aufmerksam zu machen. Alle Akteure kamen zu Punkten – Chris Spitz 5, Michael Schmidt 6, Jan Hecker 2, Sven 2 und Bruder Tim Diedrich sogar 9. Die Roten Teufel waren nicht zu bezwingen, doch am 11. Februar muss in Würzburg beim sieglosen Schlusslicht ein Sieg her – sonst könnten die Lichter ausgehen. Nach dieser Leistung kann man selbstbewusst nach Bayern reisen. Wenn auch noch in den verbleibenden vier Trainingseinheiten genug Teilnehmer erscheinen, um effektiv zu ARBEITEN - dann ist der Abstieg ein Gespenst, das nur in Würzburg und Augsburg rumgeistert. |