Sonntag, den 04. Dezember 2011 um 19:30 Uhr
2 Spiele, 2 Siege für die Skywheelers
Skywheelers melden sich im Kampf um die PlayOffs zurück

Am letzten Spieltag der Hinrunde gewannen die Skywheelers mit einer souveränen Mannschaftsleistung gegen den Aufsteiger Hannover United mit 89:55. Die Hannoveraner kamen über die gesamte Partie nicht mit der aggressiven Verteidigung der Skywheelers klar. Nach dem Pausenstand von 51:38 wurde in der zweiten Halbzeit weiter nach vorne gespielt, der Abstand konnte nochmals erhöht werden.
Nicht einmal 24 Stunden später setzten sich die Skywheelers erneut durch, diesmal sprang am Ende des Nachholspiels gegen die Trier Dolphins ein 76:72 Sieg raus. In einem Kampfbetonten Spiel, in dem die Skywheelers sich erstmals im zweiten Viertel leicht absetzen konnten, ragte erneut die mannschaftliche Geschlossenheit der Skywheelers heraus. Mit einer guten Verteidigung konnte man die erspielte Führung bis zum Ende behaupten.

Skywheelers vs Hannover United

Die Skywheelers starteten konzentriert und entschlossen in die Partie. Mit einer Drei-Mann-Presse setzte das Team von Coach Michael Haidle Hannover United von Beginn an unter Druck. Der Gast hatte dadurch deutliche Probleme im Ballvortrag. Einzig Center Kai Möller konnte durch Einzelaktionen Punkten. Nach dem ersten Viertel, das mit 21:12 an die Heimmannschaft ging, brannten die Skywheelers im zweiten Viertel ein wahres Offensiv-Feuerwerk ab. Durch gutes Teamplay entstanden immer wieder Lücken in der Gästeabwehr, die durch Benny Lenatz, Sebastian Wolk und Kenon Kahsai mit einfachen Korblegern bestraft wurden. Somit ging es beim Stand von 51:28 in die Kabine.

Coach Haidle ermahnte sein Team in der Halbzeit, das dritte Viertel nicht zu verschlafen.
„Die Hannoveraner werden mit einer Trotzreaktion aus der Halbzeit kommen!“

Wie vermutet, sollte es auch kommen. Hannover schien im dritten Abschnitt deutlich konzentrierter, die eigene Zone wurde besser verteidigt. In der Offensive jedoch scheiterten, die in der bisherigen Saison gut aufgelegten, Martin Kluck und Aufbauspieler Tan Caglar an der Skywheelers-Defense.
Beide genannten blieben während der gesamten Partie eher blass. Benny Lenatz scorte ein ums andere mal für die Skywheelers. Unterstützt wurde er von Wolk & Kress.

Im letzten Viertel spielten die Skywheelers ihren Stiefel weiter runter, Hannover kämpfte, konnte aber gegen die deutliche Niederlage nichts mehr anrichten. Das Spiel endete mit 89:55 für die Skywheelers.

„Kompliment an mein Team, das war heute Teambasketball vom feinsten, wir haben in vielen Situationen die richtige Entscheidung getroffen.“ Zitierte Michael Haidle den Ausgang der Partie.

Punkteverteilung:
Skywheelers: Wolk (26), Lenatz (20), Kress (29), Lehmann (7), Kahsai (7), Neuroth, Briessmann, Kühn, Miller
Hannover: Möller (27), Kluck (7), Caglar (12), Schröder (6), Gößling (2), Kavazis (1), Röger, Seryl, Heise, Tsatsoulis

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Skywheelers vs Trier Dolphins

Die zweite Partie innerhalb 24 Stunden sorgte schon auf dem Papier für Brisanz. Trier Tabellendritter, gegen die Skywheelers, 2 Punkte hinter den Gästen. Mit einem Sieg konnte man also den PlayOff-Aspiranten überholen.

Entschlossen gingen beide Mannschaften in die Partie. Die Skywheelers entschieden sich wieder für eine Pressverteidigung, um den Gegner leichte Körbe zu verwehren. Gästetrainer Dirk Passiwan schien nicht überrascht, sein Team stellte sich schnell auf die aggressive Verteidigung der Skywheelers ein. Das erste Viertel war ein offener Schlagabtausch, kein Team konnte sich eine Führung erspielen. 22:22 hieß es nach zehn gespielten Minuten.

Im zweiten Viertel erhöhten die Skywheelers nochmals den Druck auf die Trierer, die nun im Spielaufbau oft Probleme bekamen. Lenatz und Lehmann hielten den Trierer Topscorer Dirk Passiwan in Schacht, somit musste der Rest des mit kanadischen Auswahlspielern gespickte Team Offensive Akzente setzen. Dies gelang meist in Person von Janet McLachlan, Sie scorte über die gesamte Partie hochprozentig. Die Skywheelers jedoch fanden immer eine passende Antwort. Über Schnellangriffe wurde immer der freie Mitspieler gefunden. Trier wusste keine Antwort auf das Teamplay der Skywheelers und musste den ersten kleinen Rückstand der Partie hinnehmen. Die Skywheelers gingen mit einer 5-Punkte Führung beim Stand von 43:38 in die Halbzeit.

Alle Spieler der Frankfurter, waren sich trotz der Führung sicher, dass das Spiel noch lange nicht gewonnen ist. Hoch konzentriert starteten beide Teams ins dritte Viertel. Passiwan nutzte mit 4 Punkten in Folge gleich zwei Unachtsamkeiten der Skywheelers. Diese hielten mit Wolk dagegen. Die Partie ging hin und her, keine Mannschaft konnte sich absetzen. Mit 15:16 konnte Trier das einzigste Viertel für sich entscheiden.

Im letzten Viertel wurde es dann nochmals Brisant, Passiwan konnte mit einem Dreier kurz vor Ablauf der 24 Sekunden auf 58:59 verkürzen. Die Partie schien zu kippen. Die Rund 50 mitgereisten Gästefans feuerten ihr Team ununterbrochen nach Vorne. Sebastian Wolk hatte die passende Antwort. Mit seinem Dreier im direkten Gegenangriff verstummte das Publikum wieder. Die Skywheelers hielten währen der gesamten Partie dem Druck Stand. Immer wieder wenn Trier auf Schlagdistanz kam, hatten die Skywheelers eine passende Antwort. Somit konnte man am Ende mit 76:72 gegen die Dolphins aus Trier gewinnen.

„Das war heute eine Partie auf Augenhöhe. Wir haben heute als Team gut harmoniert. Trier ist eine starkes Team, wir haben aber gut dagegengehalten.“ War das Fazit von Kapitän Lehmann.

Punktverteilung:
Skywheelers: Wolk (31), Lenatz (5), Kress (29), Lehmann (11), Kahsai, Neuroth, Briessmann, Kühn, Miller
Trier: Passiwan (34), McLachlan(22), Ewertz (8), Feser (6), Jassman (2), Stewart, Schmitz, Hermann, Jewells

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Durch die zwei Siege klettern die Frankfurter in der Tabelle wieder auf einen PlayOff Platz. Mit 12:6 Punkten stehen die Skywheelers nun Punktgleich mit dem USC München auf dem dritten Tabellenplatz.

Am nächsten Wochenende steht bereits die erste Partie der Rückrunde mit einer langen Auswärtsreise beim RSV Salzburg an. Das letzte Spiel des Jahres findet dann eine Woche später am 17.12 in Elxleben statt. Dort kämpfen die Skywheelers gegen das RSB Team Thüringen um den Einzug ins Halbfinale des DRS-Pokals.

 
4 Nations Pre Tournament
Tabelle
Pos.
Team
Spiele
Punkte
1
Lahn-Dill 18
34:2
2
Zwickau
18
30:6
3
RSB Thüring. 18
26:10
4
München 18
24:12
5
Skywheelers 18
20:16
6

Trier
18

18:18
7

Köln
18

14:22
8
Jena
18
8:28
9
Salzburg 18
4:32
10
Hannover
18
2:34

 


PlayOffs
Abstiegsplatz