Sonntag, den 06. November 2011 um 16:18 Uhr
Doppelter Heimsieg für die Skywheelers

Der Heimspieltag am vergangenen Samstag konnte für beide Teams der Skywheelers erfolgreicher nicht laufen. Die Zweitligareserve konnte gegen Würzburg einen 63:55 Sieg einfahren, ehe im anschließenden Match die erste Mannschaft den USC München mit 44:42 bezwang.

Das Spiel gegen München begann aber alles andere als gut für die Gastgeber. Mit 0:8 nach vier gespielten Minuten war Coach Haidle bereits gezwungen, seine Skywheelers wach zu rütteln. Die Münchner, die ohne Center Ben Döring anreisten, verstanden es im ersten Viertel sehr gut, ihren Spielertrainer Benjamin Ryklin gegen die Zonenverteidigung der Skywheelers in Szene zu setzen. Ryklin, am Ende auch Topscorer der Bayern, war somit hauptverantwortlich für die 16:7 Führung der Bayern nach dem ersten Viertel.

Im zweiten Viertel stellten die Skywheelers auf eine weite Zonenverteidigung um, die ihren Zweck gut erfüllte. Die Skywheelers setzten die Münchner Offensive damit oftmals unter Druck und konnten durch die gut aufgelegten Lehmann und Wolk dem Vorsprung verkürzen. Als dann auch endlich die Distanzschüsse ihr Ziel fanden, konnten die Skywheelers in der 16. Minute die erste Führung übernehmen. In die Halbzeit gingen beide Mannschaften beim Stand von 21:20.

Bereits jetzt konnte man am Halbzeitergebnis sehen, das dieses Spiel ausschließlich über die Defense zu gewinnen sein sollte. Mit diesen Worten motivierte Coach Michael Haidle sein Team in der Pause, die Kreise von Ryklin und Magenheim weiter einzuengen und dem Rest der Münchner die Verantwortung zu überlassen.
Das dritte Viertel war ein offener Schlagabtausch, in dem die Offensive beider Teams erheblich ins Stocken geriet. Leichte Korbleger auf beiden Seiten verfehlten ihr Ziel, die gute Verteidigungsarbeit beider Teams erreichte ihr Ziel. Mit der Line-Up Wolk, Kress, Lehmann, Kahsai und Neuroth konnten sich die Skywheelers trotzdem innerhalb von fünf Minuten die erste und einzige 10 Punkte Führung erspielen.

Im letzten Viertel wurde die Gangart beider Teams erhöht, die Münchner, wieder angeführt vom starken Benjamin Ryklin, konnten den Abstand bis auf zwei Punkte verkürzen. Die Skywheelers hatten an diesem Tag aber immer eine Antwort parat und konnten durch einen Korbleger von Benny Lenatz wieder einen 6 Punkte Vorsprung herstellen. Den letzten Angriff beim Endstand von 44:42 hatten trotzdem die Münchner, dieaber keinen Treffer mehr erzielten.

"Ich bin heute stolz auf mein Team, jeder der gespielt hat, hat einen super Job in der Verteidigung gemacht. Dies war heute Grund unserer Erfolges gegen das gut kämpfende Team der Münchner.", kommentierte Haidle den Ausgang der Partie.

Punkteverteilung:

Skywheelers: Wolk (12), Kress (8), Lehmann (16), Lenatz (4), Briesmann, Kahsai, Neuroth (4), Kühn, Miller
München: Ryklin (25), Magenheim (4), Haberkorn (7), Wastian (4), Ismael (2), Welin, Schmölz, Fischer, Markus

Mit diesem Sieg konnten die Skywheelers ihren Vorsprung auf den 5. Tabellenplatz weiter ausbauen und bleiben damit in der laufenden Saison in eigener Halle weiter ungeschlagen. In den kommenden drei schweren Partien gegen Zwickau, Trier und Team Thüringen wird sich zeigen, ob die Skywheelers diesen Vorsprung weiter halten können, und damit gute Chancen auf eine PlayOff Platz haben.

Skywheelers vs. Muenchen 01Skywheelers vs. Muenchen 02Skywheelers vs. Muenchen 03Skywheelers vs. Muenchen 04Skywheelers vs. Muenchen 05Skywheelers vs. Muenchen 06

Skywheelers II vs VdR Würzburg

Die Zweitligapartie zwischen der zweiten Mannschaft der Skywheelers und dem VdR Würzburg bot den Zuschauern in der Halle bereits Spannung pur. In der ersten Halbzeit wogte das Spiel hin und her, ehe sich die Würzburger kurz vor der Halbzeit mit 7 Punkten absetzen konnte. Das dritte Viertel gehörte dann aber den Skywheelers, die mit den stark aufspielenden Heike Friedrich, Sven Diedrich und Spielertrainerin Silke Bleifuss sich einen komfortablen 14 Punkte Vorsprung erspielten. Im letzten Viertel kamen die nie aufsteckenden Würzburger nochmal näher, den ersten Saisonsieg konnten sie der Frankfurter Mannschaft aber nicht mehr streitig machen.

Sehen wir es positiv, die ersten Punkte sind eingefahren und zwei 14-jährige Jungs aus dem eigenen Nachwuchs wecken Hoffnung auf bessere Zeiten. Sehen wir es aber auch kritisch: die Leistung im ersten Viertel gegen eine andere Mannschaft aus der 2. Liga hätte genügt, das Spiel zu Gunsten des Gegners zu entscheiden.

Trainerin Silke Bleifuß begann gegen die recht langen Würzburger mit einer  kleinen Formation, die dem Gegner hoffnungslos unterlegen war.

Für ihre Korberfolg hatten die Bayern mehrere Versuche, denn sie holten jeden Rebound. Die schlechte Wurfleistung beider Seiten brachte ein 14:14 nach dem ersten Viertel, in dem nur Heike Friedrich mit 8 Punkten dank ihrer Länge mithalten konnte. Im zweiten Viertel ging es ungeordnet in Defensive und Offensive so weiter – der erste Korb gelang nach vier Minuten zum 16:21. Die entscheidende Wende brachte die Einwechslung von Peter Röder, der den Bayern unter dem Korb die Rebounds nicht mehr schenkte und der 14 Jahre alte Sven Diedrich, der auch eine ordentliche Spannweite erreicht. Der Gegner hatte nicht mehr so viele ungestörte Versuche zu einem Korberfolg, so das ihm bis zur Halbzeit lediglich zwei Punkte gelangen. Die Gastgeber gingen mit  einem 27:23 Vorsprung in die 2. Halbzeit.

Sven Diedrich hatte den letzten Korb erzielt – und ihm gelangen zwischen der zweiten und vierten Minute 8 weitere Punkte in Folge. Das Team war danach nicht wieder zu erkennen. Die erfahrenen Spieler erinnerten sich an einstmals gelerntes Verhalten in der Defensive, es war auch eine gewisse Ordnung in Angriff zu erkennen. Dazu konnte der Zwillingsbruder von Sven, Tim Diedrich, zeigen, dass er ebenfalls das Talent hat, in dieser Mannschaft eine gute Rolle zu spielen.

Zwei Minuten waren noch zu spielen, es stand 55:52, da begann die Show von  Silke Bleifuß. Aus der Spielertrainerin wurde die Topscorerin. Bis zum Endstand von 63:56 war nur noch Sie erfolgreich,19 Punkte steuerte sie zum ersten Sieg in dieser Runde bei.

Aber es waren nicht nur die Korbjäger, die dieses Spiel entschieden. Mit der Einwechslung von Peter Röder änderte sich das Defensivverhalten grundlegend, der Spielrhythmus der Würzburger war dahin.

 
4 Nations Pre Tournament
Tabelle
Pos.
Team
Spiele
Punkte
1
Lahn-Dill 18
34:2
2
Zwickau
18
30:6
3
RSB Thüring. 18
26:10
4
München 18
24:12
5
Skywheelers 18
20:16
6

Trier
18

18:18
7

Köln
18

14:22
8
Jena
18
8:28
9
Salzburg 18
4:32
10
Hannover
18
2:34

 


PlayOffs
Abstiegsplatz