| Mittwoch, den 19. Oktober 2011 um 14:10 Uhr |
Jena Caputs fordern SkywheelersDie Skywheelers reisen zum 4. Spieltag der RBBL nach Thüringen zu den Jena Caputs. Da der ASV Bonn aus finanziellen Gründen vor Rundenbeginn sein Rückzug bekannt geben musste, bekam der eigentliche sportliche Absteiger aus Jena eine "Wildcard", um erneut in der höchsten deutschen Spielklasse anzutreten. Die Jena Caputs wurden 2008 vom heute noch aktiven Spielertrainer und ehemaligen Nationalmannschaftskapitän Lars Christink gegründet, und haben nach zwei direkten Aufstiegen aus der Regionalliga und der 2. RBBL den direkten Gang in die erste Liga geschafft. Letzte Saison mussten die Caputs die direkten Duelle im Tabellenkeller gegen die Roller Bulls und den zweiten Absteiger SV Reha Augsburg abgeben. Somit eigentlich sportlich abgestiegen, ergriff Lars Christink die durch den ASV Bonn gegebene Chance, erneut in der Belle Etage anzutreten. Im vergangenen Sommer verließen mit Wolfgang Böhme, Markus Legath, Andy Ortmann und dem ehemaligen Skywheelers-Aktiven Jens Eike-Albrecht gleich vier Spieler das Team der Jena Caputs, für die erst kurz vor Saisonbeginn adäquaten Ersatz gemeldet wurde. Neu im Team der Thüringer ist neben dem aktuellen Nationalspieler Matthias Heimbach auch ein alter Hase im Rollstuhlbasketball. Ahmet Coskun, ehemaliger Nationalspieler, Italien-Legionär und für seinen Heimatverein HSV Hamburg aktiv, wechselte kurz vor Ablauf der Frist nach Jena. Der Wechsel des sympathischen Scharfschützen dürfte in der seit Jahren bestehenden Freundschaft mit dem Mentor der Caputs, Lars Christink liegen. Letzter Neuzugang ist der US-Boy Mickey Kay. Die drei Neuzugänge sind neben Mehmet Hayirli und Christink auch die erfolgreichsten Punktesammler der Caputs. In den ersten drei Partien konnten die Caputs noch nicht überzeugen, mussten gegen RSC Zwickau, Trier Dolphins und das Team RSB Thüringen deutliche Niederlagen hinnehmen. Die Skywheelers fahren somit als Favorit nach Jena, können das Spiel aber nicht auf die leichte Schulter nehmen. Um in Jena zu bestehen, müssen die Skywheelers ihre Verteidigung, an der in der laufenden Woche intensiv gearbeitet wurde, über die komplette Spielzeit abrufen. Zurückgreifen können die Skywheelers wieder auf Trainer Michael Haidle, der letzte Woche aus beruflichen Gründen verhindert war. Fraglich bleibt der Einsatz von Sebastian Wolk, der erkrankt ist und in dieser Woche keine Trainingseinheit warnehmen konnte. |